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In der digitalen Fotografie können die verschieden Kameras in verschiedene Klassen untergliedert werden. Beim Kauf einer neuen Kamera steht die Entscheidung für eines dieser Systeme mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen im Vordergrund. Daher sollte eine Kauf-Beratung auf diese Besonderheiten eingehen.

 

Kleine Kompaktkameras

    • Großer Vorteil dieser Klasse ist meist die sehr kompakte Bauweise, was diese Kameras zu idealen täglichen Begleitern macht.
    • Kompakte Kameras zeichnen sich zudem durch meist einfache Bedienung aus. Sie haben jedoch Einschränkungen bei den Einstellmöglichkeiten.
    • Dieser Kameratyp eignet sich meist sehr gut als klassische Familienkamera oder dort, wo verschiedene Personen mit dem Gerät ohne aufwendige Einweisung zurecht kommen sollen, z. B am Arbeitsplatz.
    • Meist verfügen diese Kameras jedoch über einen kleineren Zoom-Bereich (meist 3-fach).

 

Bridge-Kameras

    • Diese Kameras sind in der Regel deutlich größer, verfügen jedoch häufig meist über einen größeren Zoombereich (bis 18-fach [Stand: 2009] - dieser Wert verändert sich von Jahr zu Jahr nach oben).
    • Zum Teil ist ein Blitzschuh für ein externes Blitzgerät vorhanden.
    • Bridge-Kameras bieten z. T. Bedienfunktionen, die sonst nur in SLR-Kameras oder spiegellosen Systemkameras zu finden sind. Sie haben jedoch keine Wechseloptiken.

 

Spiegellose Systemkameras

      • Ein stark wachsendes Kameraformat, das Anpassungsfähigkeit und hohe Bildqualität gewährleistet.
      • Im Vergleich zu Spiegelreflexkameras sind Systemkameras kompakter und leichter.
      • Verschluss- und Blendenvorwahl sowie manuelle Bedienmöglichkeiten gehören wie bei Spiegelreflexkameras zur Standardausstattung.
      • Vor allem bei schlechteren Lichtsituationen zeigen sich aufgrund der größeren Sensorformate deutliche Vorteile gegenüber kompakten Kameramodellen, die aufgrund kleinerer Sensoren häufig zu schlechterem Rauschverhalten neigen.
      • Verglichen mit Spiegelreflexkameras ist die die Zubehörvielfalt noch eingeschränkt (z. B. kleinere Auswahl an Objektiven) 

Weiterführendes zu Systemkameras...

 

SLR-Kameras (SLR steht für single lens reflex / Im deutschen Sprachraum werden diese als Spiegelreflexkameras bezeichnet) 

    • Ein stark wachsendes Kameraformat, das Anpassungsfähigkeit und hohe Bildqualität gewährleistet.
    • Verschluss- und Blendenvorwahl gehören in dieser Klasse zur Standardausstattung und bieten somit ein weites Feld an kreativen Möglichkeiten in der Bildgestaltung.
    • Vor allem bei schlechteren Lichtsituationen zeigen sich aufgrund der größeren Sensorformate deutliche Vorteile gegenüber den kompakten Kameramodellen, die aufgrund ihrer kleineren Sensoren häufig zu schlechterem Rauschverhalten neigen.

Weiterführendes zum Funktionsprinzip von SLR-Kameras...

 

Spiegellose Systemkameras

      • Ein stark wachsendes Kameraformat, das Anpassungsfähigkeit und hohe Bildqualität gewährleistet.
      • Im Vergleich zu Spiegelreflexkameras sind Systemkameras kompakter und leichter.
      • Verschluss- und Blendenvorwahl sowie manuelle Bedienmöglichkeiten gehören wie bei Spiegelreflexkameras zur Standardausstattung.
      • Vor allem bei schlechteren Lichtsituationen zeigen sich aufgrund der größeren Sensorformate deutliche Vorteile gegenüber kompakten Kameramodellen, die aufgrund kleinerer Sensoren häufig zu schlechterem Rauschverhalten neigen.
      • Verglichen mit Spiegelreflexkameras ist die die Zubehörvielfalt noch eingeschränkt (z. B. kleinere Auswahl an Objektiven) 

Weiterführendes zu Systemkameras...

 

Digitales Mittelformat

    • Sehr hohe Auflösung
    • Meist eine Speziallösung, die aufgrund von Anschaffungspreis, Größe und Gewicht bisher im Amateur-Bereich kaum Nutzer gefunden hat

In Beratungsgesprächen wird nicht selten der Wunsch nach der besten Kamera geäußert. Hierbei stellt sich die Frage nach der perfekten Kamera. Gibt es diese? Die Frage kann eindeutig mit "Nein" beantwortet werden. Jeder Nutzer muss sich an den eigenen Bedürfnissen orientieren. Eine gute Beratung im Fachhandel kann wertvolle Dienste leisten und einen Fehlkauf vermeiden helfen. Nicht immer ist der "Testsieger"  die richtige Kamera.


Wichtige Unterscheidungskriterien sind z. B.:

  • Größe
  • Gewicht
  • Bildqualität / Art der Bildpräsentation (Papierabzüge, Computerdarstellung, Internet, Beamer, Größe der Darstellung)
  • Brennweitenbereich
  • Bildstabilisator
  • Schwenkbarer Monitor
  • Energieversorgung
  • Ausbaufähigkeit (Fernauslöser, Blitzsystem, Objektive und Konverter)
  • etc.

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    • Kompakte Kameras zeichnen sich zudem durch meist einfachere Bedienung aus. Sie haben jedoch Einschränkungen bei den Einstellmöglichkeiten
    • Dieser Kameratyp eignet sich meist sehr gut als klassische Familienkamera oder in dort wo verschiedene Personen mit dem Gerät klar kommen sollen z. B am Arbeitsplatz

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