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Wenn das Motiv parallele Linien enthält ist es besonders wichtig die Kamera parallel zu Motiv zu halten. Wird die Kamera zu stark geneigt kann es zu evtl. störenden stürzenden Linien kommen.

Besonders in der Architekturfotografie wird in verstärkter Weise auf eine Reduktion der stürzenden Linien geachtet.  Dieser Effekt kann jedoch auch bewusst eingesetzt werden (Beispielbilder New York - Hochhaus).

Um ungewollte stürzende Linien und einen „Schiefen Horizont“ zu vermeiden empfiehlt es sich vor allem bei Stativaufnahmen eine Wasserwaage (z. B. zum Aufstecken in den Blitzschuh – weiteres nützliches Fotozubehör) zu nutzen. Eine Wasserwaage erleichtert das Ausrichten der Kamera deutlich.

Einige Kameras bieten die Möglichkeit Hilfslinien im Sucher oder im Display einzublenden. Dies ist ein gutes Hilfsmittel um das Auftreten von „Stürzenden Linien“ oder eines „Schiefen Horizonts“ zu beurteilen. Hochwertige Spiegelreflexkamera können zum Teil mit entsprechenden Suchermattscheiben nachgerüstet werden.

Stürzende Linien und ein schiefer Horizont lassen sich auch in der Bildbearbeitung nachträglich korrigieren. Hierbei ist bereits bei der Aufnahme darauf zu achten, dass ein Rand um das eigentliche Motiv vorhanden ist, denn dass Korrigieren über die Bildbearbeitung führt zu einem Beschnitt des Bildes. Die folgenden Abbildungen verdeutlichen dies.

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