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Zentrale Positionierung des Hauptmotivs wirkt häufig zu statisch und langweilig. Doch auch hier gibt es natürlich beachtenswerte Ausnahmen. Die folgenden Tipps sollten daher nicht zu eng gefasst werden.


Eine der wichtigsten bildgestalterischen Regeln bei der Positionierung des Motivs ist der "Goldenen Schnitt".

Bei der Bildgestaltung nach dem "Goldenen Schnitt" wird eine Strecke nach folgendem Verhältnis geteilt: Die Teilstrecke a verhält sich zur Teilstrecke b wie die Gesamtstrecke a+b zu a

Goldener Schnitt in der Fotografie

Anhand dieser Regel kann ein Raster geschaffen werden, anhand dessen die bildbestimmenden Elemente ausgerichtet werden können.

Gestaltungsraster - Goldener Schnitt in der Fotografie


Das Hauptmotiv sollte an den Schnittpunkten oder entlang der gedachten Linien platziert werden. Die folgende Aufnahme wirkt in ihrer Bildgestaltung wegen ihrer Reduktion und der strikten Anwendung des "Goldenen Schnitts" sehr harmonisch.

Goldener Schnitt in der Fotografie - Beispielfoto


Zur Kontrolle - Hier das Bild mit dem Gestaltungsraster

Goldener Schnitt in der Fotografie - Mit Gestaltungsraster

Diese Regel wirkt sehr theoretisch, leichter umsetzbar ist die "Drittel-Regel".

Um Spannung im Bild aufzubauen können diese Gestaltungsregeln auch bewusst gebrochen werden. Dennoch ist es gerade für den Anfänger hilfreich sich mit diesen Regeln auseinanderzusetzen.

Hier folgt noch ein weiteres Foto, welches sich stark am Goldenen Schnitt orientiert. Vergleichen Sie dieses Bild mit dem vorangegangenen Beispielbild und Sie werden trotz der unterschiedlichen Motive die Ähnlichkeiten in der Bildkomposition entdecken.

 

aegypten-alexandria

Hasen - Alexandria - Ägypten 2007

Literaturtipps zum Thema "Bildgestaltung"

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